{"id":1183,"date":"2018-09-06T22:21:59","date_gmt":"2018-09-06T20:21:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/?p=1183"},"modified":"2018-09-06T22:31:06","modified_gmt":"2018-09-06T20:31:06","slug":"tag-17-ruegenwalde-rewal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/archives\/1183","title":{"rendered":"Tag 17: R\u00fcgenwalde-Rewal"},"content":{"rendered":"<p>Ein paar Worte zu Pferden und zum Essen (mal wieder). Auf den Wegen durch Schlesien, Gro\u00dfpolen, Masowien, Podlachien und Ermland-Masuren habe ich kaum Pferde gesehen. Die Zahl der Rinder auf den Weiden nahm w\u00e4hrend der Reise zu, aber Pferde? Nix. &#8211; An der Ostseek\u00fcste trifft man doch in und wieder ein paar Exemplare und auf den Wegen sind Pferde\u00e4pfel zu umfahren. Das hat sicher mit dem Tourismus an der K\u00fcste zu tun. Ab und zu gibt es Streichelzoos. Vielleicht gibt es auch etwas &#8222;Pferdesport&#8220;, aber sicher nicht so intensiv wie in Norddeutschland. &#8211; Wor\u00fcber man beim Radfahren alles so nachdenkt&#8230;<\/p>\n<p>Makarony ist im Polnischen ein Oberbegriff f\u00fcr Nudeln. Es gibt einen wahrscheinlich spezifisch polnischen Restauranttyp, die Kebab-Pizzeria, in der es weder T\u00fcrken noch Italiener gibt. Es wird der klassische D\u00f6ner angeboten &#8211; allerdings ohne Zwiebeln, scharfen Knoblauchso\u00dfen oder Chili, also alles, was ich mag. Drehspie\u00dfe mit Lammfleisch habe ich nicht gesehen, es wird wohl Schweine- oder Rindfleisch sein. Das Ganze kann man auch auf der Pizza haben. Ansonsten ist die Pizza in allen m\u00f6glichen bekannten Varianten zu bekommen. Alles f\u00fcr meine Radfahrerbed\u00fcrfnisse zu fett. Ich halte mich in den Kebab-Pizzerien an die Tomatensuppe, mal mit, mal ohne Nudeln. Und die Makarony. Die Spaghetti waren immer gut. Aber heute gab&#8217;s keine, als ich in einem \u00d6rtchen an der Ostsee viertelf\u00fcnf &#8222;Mittagspause&#8220; machte. Also Hamburger mit einer koffeinhaltigen dunklen Brause.<\/p>\n<p>Ich war erst um elf losgekommen und die 85 Kilometer bis zur Mittagspause durchgefahren. Kurz nach dem Start bekam ich eine Regendusche ab. Der Rest des Tages verlief zunehmend sonnig. Dank der unerwartet guten Wege war ich eine Stunde fr\u00fcher als gedacht nach 117 Kilometern in Rewal, einem kleinen Badeort am Meer. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Strecke verlief in K\u00fcstenn\u00e4he oder direkt in Strandn\u00e4he. Ich fuhr durch viele Badeorte, die durch die Nachsaison gut bev\u00f6lkert waren. \u00dcberall wurden schlechte Klamotten angeboten, mal an kleinen Str\u00e4nden, mal in gro\u00dfen Zelten. Es gab jede Menge Souvenirs, ger\u00e4ucherten Fisch und Fischrestaurants und auch vornehmere Schmuckl\u00e4den, die nicht nur Bernstein im Angebot hatten. Am besten war die frische Luft, die mich vom Meer her wieder anschob. Auf den Radwegen waren jede Menge langsame Ausfl\u00fcgler unterwegs, die in Zeitlupe die Pedale drehten, mit dem Lenker herumschlingerten, den Kopf im Himmel. Immer wieder gaben die Kiefernw\u00e4lder den Blick auf die Ostsee frei.<\/p>\n<p>Mein Hinterrad l\u00e4uft nicht mehr ganz rund, was mich nicht \u00fcberrascht. Es muss nur noch die 95 Kilometer bis Zinnowitz durchhalten. Die Recherche der R\u00fcckfahrt hat mich heute den halben Vormittag gekostet. Die Direktverbindung mit dem IC von Stralsund nach Stuttgart wurde mir nicht angeboten, wenn ich den Einstieg Zinnowitz w\u00e4hlte. Nach einer Weile hatte ich die richtigen Stellschrauben raus, die man w\u00e4hlen musste. Beides getrennt zu buchen, kostet n\u00e4mlich zwanzig Euro mehr. Als ich den Kauf abschlie\u00dfen wollte, gab es diese Meldung: &#8222;Das gew\u00fcnschte Angebot ist soeben nicht mehr verf\u00fcgbar. Leider sind alle Fahrradstellpl\u00e4tze ausgebucht.&#8220; Da hatte mir jemand den letzten Platz vor den Augen weggeschnappt. Alles andere als diese Direktverbindung bedeutet mehr umzusteigen und: Ich muss das Fahrradticket getrennt vom Bahnticket buchen. Immerhin gibt es ICEs, die jetzt auch R\u00e4der mitnehmen.<\/p>\n<p>Erst, wenn ich das Scheinchen f\u00fcr&#8217;s Rad habe, kann ich den Zug buchen, denn umgekehrt kann es sein, dass ich wieder keine Reservierung bekomme. Und online funktioniert das nur teilweise. Also muss ich zum Schalter. Ich habe hier aber gerade keinen da. Im Nahverkehr ist alles einfacher, Fahrradmitnahme muss nicht gebucht werden. Man muss nur schauen, ob man mitkommt. Aber nach Stuttgart brauche ich daf\u00fcr dann zwei Tage. &#8211; Tja, mal sehen. Jeder Tag kennt seine eigene Sorge.<\/p>\n<p>Beim Sonnenuntergang war ich am Meer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1192\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1192\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 588px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae2ab880.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1192\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae2ab880-578x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"578\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae2ab880-578x1024.jpg 578w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae2ab880-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae2ab880-768x1361.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae2ab880.jpg 844w\" sizes=\"auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1192\" class=\"wp-caption-text\">Bahn\u00fcbergang in R\u00fcgenwalde. Das sagt die App: &#8222;Schwere Radtour, gute Kondition n\u00f6tig. Stellenweise wirst Du Dein Rad eventuell tragen m\u00fcssen.&#8220; So viel Kondition war heute nicht n\u00f6tig, alles flach.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1191\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1191\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae7a91e8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1191\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae7a91e8-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae7a91e8-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae7a91e8-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae7a91e8-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165ae7a91e8.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1191\" class=\"wp-caption-text\">Typische Briefk\u00e4sten, aber nicht so h\u00e4ufig zu sehen. In der Regel wird ans Haus ausgetragen.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1193\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1193\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165afb75f78.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1193\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165afb75f78-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165afb75f78-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165afb75f78-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165afb75f78-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165afb75f78.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1193\" class=\"wp-caption-text\">Leuchtturm bei Rewal.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1187\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1187\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165af785aa8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1187\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165af785aa8-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165af785aa8-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165af785aa8-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165af785aa8-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165af785aa8.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1187\" class=\"wp-caption-text\">Hafen von Mrze\u017cyno<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165aec3fae0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1189\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165aec3fae0-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165aec3fae0-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165aec3fae0-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165aec3fae0-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165aec3fae0.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein paar Worte zu Pferden und zum Essen (mal wieder). 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