{"id":1198,"date":"2018-09-08T00:00:01","date_gmt":"2018-09-07T22:00:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/?p=1198"},"modified":"2018-09-08T00:00:21","modified_gmt":"2018-09-07T22:00:21","slug":"tag-18-rewal-zinnowitz-ende-der-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/archives\/1198","title":{"rendered":"Tag 18: Rewal-Zinnowitz (Ende der Reise)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1204\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1204\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b44fa090.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1204\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b44fa090-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b44fa090-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b44fa090-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b44fa090-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b44fa090.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1204\" class=\"wp-caption-text\">Grenze zwischen Swinem\u00fcnde und Ahlbeck. Tsch\u00fcss Polen!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach 97 Kilometer Radfahren in der Abendd\u00e4mmerung einfach nur im Meer liegen, kein Mensch sonst mehr im Wasser. R\u00fcckenschwimmen nach Herzenslust, ohne Gegenverkehr wie sonst im Schwimmbad. Barfu\u00df zur\u00fcck ins Hotel. &#8211; So endete meine Polenradtour.<\/p>\n<p>Nach einer Stunde Fahrt an der K\u00fcste entlang f\u00fchrte mich der Weg durch den Nationalpark Wolin. Ich verzichtete auf die Mittagspause und a\u00df in Swinem\u00fcnde nur ein Eis, querte die Grenze und fuhr durch die sch\u00f6nen Usedomer Seeb\u00e4der Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin. Mein Hinterrad hielt bis zum Endpunkt meiner Reise, Zinnowitz, durch. 1.850 Kilometer Radtour liegen seit dem 19. August hinter mir. Ich hatte sehr viel Gl\u00fcck mit dem Wetter. Von Polen bin ich positiv \u00fcberrascht. Ich hatte keine rechte Vorstellung von dem Land. \u00dcbernachtungen zu finden war \u00fcberall kein Problem und ein freundlicher Empfang war immer garantiert. Viele gute Radwege und herrliche weite Landschaften, sch\u00f6ne St\u00e4dte und vor allem die Ostseek\u00fcste haben mir sehr gut gefallen. Mein Portmonee wurde mir hinterhergetragen, wenn ich es im Laden vergessen hatte. Auch wenn ich in meiner Zerstreutheit mal vergessen hatte bei Eink\u00e4ufen im Supermarkt mein Fahrrad abzuschlie\u00dfen, war das kein Problem.<\/p>\n<p>Auf den Stra\u00dfen haben mich die Autofahrer r\u00fccksichtsvoll behandelt, wenn man ein paar Situationen heute auf der Bundesstra\u00dfe nach Swinem\u00fcnde mal au\u00dfer acht l\u00e4sst. Die Sprachbarrieren waren durch Wohlwollen immer schnell \u00fcberbr\u00fcckt. Polen ist sehr auf den inl\u00e4ndischen Tourismus ausgelegt. Aber irgendwie verst\u00e4ndigt man sich immer. Dank des g\u00fcnstigen Wechselkurses konnte ich eine Art Wellness-Urlaub machen und auf Zelt, Isomatte und Schlafsack verzeichten. \u00dcbernachtungen zwischen 25 und 35 Euro waren immer zu finden. Und Spaghetti mit den \u00fcblichen Beinamen f\u00fcr 4,50 Euro nach einer Tagestour im Restaurant auch mehr als bezahlbar.<\/p>\n<p>Fehler bei meiner Planung: Ich habe zu sp\u00e4t einen Platz im IC f\u00fcr das Rad gebucht. Aber so ist das, wenn man flexibel bleiben will und nicht wei\u00df, was einen bei einer solchen Tour erwartet. Die Tickets sind bei der Bahn immer gerade eben ausgebucht. Deshalb weiche ich nun auf den Nahverkehr aus. Das bedeutet f\u00fcr die 900 Kilometer zur\u00fcck nach Stuttgart zwei Reisetage, die ich durch einen Zwischenstopp bei meinen Eltern verbinde.<\/p>\n<p>Bei dieser Art von Reise stand die Bewegung im Vordergrund. Drei Ruhetage in drei Wochen m\u00f6gen nicht viel sein, aber Besichtigungen in den St\u00e4dten oder faul am Stand zu liegen stand auch nicht im Vordergrund. Anlass waren die Feierlichkeiten in Bialystok und die Idee, daraus einen Urlaub mit dem Rad zu machen, war eine der besten Einf\u00e4lle der vergangenen Jahre. Mein Hintern hat in der ersten Woche gelitten, das stimmt, inklusive taube Zehen vom Treten in die Pedalen und Kribbeln in den Fingern von den Vibrationen, die sich von den Wegen auf den Lenker \u00fcbertragen. Aber nach der ersten Woche habe ich mein Hinterteil eingesessen. Bisschen Kribbeln und Muskelkater ist immer. Doch: Ich f\u00fchle mich fit wie Turnschuh.<\/p>\n<p>Tsch\u00fcss Polen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1209\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1209\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b3f2b768.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1209 size-large\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b3f2b768-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b3f2b768-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b3f2b768-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b3f2b768-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b3f2b768.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1209\" class=\"wp-caption-text\">In Kopenhagen war ich noch nicht.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1206\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1206\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b40fb548.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1206\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b40fb548-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b40fb548-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b40fb548-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b40fb548-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b40fb548.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1206\" class=\"wp-caption-text\">F\u00e4hre in Swinem\u00fcnde auf die Insel Usedom.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1200\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1200\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4847bd0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1200\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4847bd0-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4847bd0-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4847bd0-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4847bd0-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4847bd0.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1200\" class=\"wp-caption-text\">Sandskulptur mit Damen<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1216\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_1216\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 650px\"><a href=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4ad6c48.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1216\" src=\"http:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4ad6c48-1024x578.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4ad6c48-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4ad6c48-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4ad6c48-768x433.jpg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/165b4ad6c48.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_1216\" class=\"wp-caption-text\">Strand von Zinnowitz, Endstation meiner Reise. Und ab ins Wasser (19 Grad, Luft 20).<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Nach 97 Kilometer Radfahren in der Abendd\u00e4mmerung einfach nur im Meer liegen, kein Mensch sonst mehr im Wasser. R\u00fcckenschwimmen nach Herzenslust, ohne Gegenverkehr wie sonst im Schwimmbad. Barfu\u00df zur\u00fcck ins Hotel. &#8211; So endete meine Polenradtour. 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