{"id":1722,"date":"2020-06-13T00:06:36","date_gmt":"2020-06-12T22:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/?p=1722"},"modified":"2020-06-13T00:06:36","modified_gmt":"2020-06-12T22:06:36","slug":"1-etappe-stuttgart-neu-ulm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/archives\/1722","title":{"rendered":"1. Etappe: Stuttgart-Neu-Ulm"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Fr\u00fchsommer ist eine dankbare Zeit f\u00fcr die erste l\u00e4ngere Radtour. Mitte Juni ist es lange hell und die Temperaturen steigen auf angenehme Werte. Die Corona-Lockerungen machen \u00dcbernachtungen wieder m\u00f6glich. Der Plan ist, an der Donau bis nach Wien oder Bratislava zu fahren. Treffpunkt ist am 13. Juni Ingolstadt &#8211; wir sind dieses Mal zu zweit. Die R\u00fcckfahrt wollen wir mit dem Zug zu Sommerbeginn am 21. Juni in Wien antreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich in Stuttgart wohne habe ich heute das gute Wetter und den Br\u00fcckentag genutzt, um den n\u00e4chsten Weg an die Donau anzutreten: Ulm. W\u00e4hrend es gestern an Fronleichnam noch k\u00fchl und regnerisch war, setzt der Sommer genau zum richtigen Zeitpunkt f\u00fcr mich ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin, wie oft, sp\u00e4ter losgekommen als geplant. Da waren noch ein paar wichtige E-Mails, die Gelben S\u00e4cke mussten raus und den Biom\u00fcll wollte ich nach meiner Wiederkehr auch nicht mehr in der K\u00fcche antreffen. Dann waren noch ein paar Sachen zu packen, das Rad aufzupumpen &#8211; und noch ein kurzer Blick auf die Streckenplanung und den Wetterbericht. Vor allem aber habe ich noch meine Bew\u00e4sserungsanlage f\u00fcr die drei Tomatenpflanzen, die Yukka-Palme, den Lavendel und ein Korbbl\u00fctengew\u00e4chs (den Namen habe ich vergessen) in Betrieb genommen. Ach ja, der Abwasch noch und die Sonnencr\u00e8me. Naja, am Ende bin ich erst Vierteldrei aufgebrochen. Letzter Check-in im Donau-Hotel in Neu-Ulm: 21 Uhr. &#8211; Passt.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Die Temperaturen sollten heute auf 29 Grad steigen. Ganz so viel war es wahrscheinlich nicht, aber es wehte aus Nordwest ein leichter Wind. Um 17 Uhr war ich in G\u00f6ppingen, wo ich auf der Strecke am Markt immer Pause mache und ein Eis esse. Dieses Mal war ich durch den warmen Wind etwas ausgetrocknet und die Kohlehydratreserven aufgebraucht (1 Honigbr\u00f6tchen zum Fr\u00fchst\u00fcck). Das Eis ging irgendwie nicht so recht in die Beine, die m\u00fcde wurden. In S\u00fc\u00dfen (passender Name) besorgte ich mir an der AVIA-Tanke noch einen Liter Zucker-Cola. Um 19 Uhr war ich an der Geislinger Steige, sp\u00e4ter als sonst. Ich bin die Tour irgendwie un\u00f6konomisch gefahren. Das Navi (Smartphone mit Komoot-App auf Sailfish OS) setzte zwischen Plochingen und G\u00f6ppingen mal ganz aus. Der GPS-Empfang ist unzuverl\u00e4ssig. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Albaufstieg lehrte mich ein Schild, dass die Geislinger Steige 1824 gebaut worden ist. Da gab&#8217;s noch keine Z\u00fcge. Komoot f\u00fchrte mich recht zuverl\u00e4ssig \u00fcber die Alb nach Ulm. In der Abendsonne gl\u00e4nzte die Gerste, die sich schon goldbraun zur Reife verf\u00e4rbte. Der Weizen dagegen schimmerte blau-gr\u00fcn und frisch. Mein Favorit ist jedoch um diese Jahreszeit immer der Klatschmohn, der \u00fcberall am Wegesrand bl\u00fchte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Jungingen, an der Firmenzentrale von Drogerie-M\u00fcller vorbei, sauste ich in die Oststadt hinunter und \u00fcber die Donaubr\u00fccke nach Neu-Ulm, wo ich noch rechtzeitig einchecken konnte. Kurz vor dem Ziel gaben die Scheibenbremsen laute Schleifger\u00e4usche von sich, beruhigten sich dann aber wieder. Ansonsten scheint am Rad alles in Ordnung zu sein. Ersatzschl\u00e4uche habe ich immer noch nicht. Die L\u00e4den hatten meine Gr\u00f6\u00dfe nicht und am Ende hatte ich keine Zeit mehr zum Einkaufen. Bei n\u00e4chster Gelegenheit schlage ich zu, vielleicht Anfang n\u00e4chster Woche.<\/p>\n\n\n\n<p>Das eritreische Restaurant an der Donaubr\u00fccke h\u00e4tte ich wegen der verhei\u00dfungsvollen scharfen Linsen noch aufgesucht. Aber der Chef war gerade am Schlie\u00dfen. Ich werde das Lokal <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/hakuna-matata-neu-ulm.metro.rest\/?lang=en\" target=\"_blank\">Hakuna Matata<\/a>, dass es seit einem Jahr gibt, bei n\u00e4chster Gelegenheit mal aufsuchen. Pide beim D\u00f6ner um die Ecke tat es auch. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Rezeptionist im Hotel meinte, dass die Garage sonst um diese Jahreszeit immer voll steht mit den R\u00e4dern der G\u00e4ste. Heute bin ich aber der einzige. Unterwegs sah ich zwar viele Radtourer mit Gep\u00e4ck, aber die fanden wohl nicht an die Donau nach Ulm\/Neu-Ulm. &#8211; Fr\u00fchst\u00fcck gibt es morgen im Hotel nicht. Mal schauen, was der B\u00e4cker um die Ecke so sagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Komoot-Statistik stimmt nicht, da der GPS-Track zwischendurch nicht funktioniert hat. Es waren heute gut 100 Kilometer. Die Bilder lasse ich bei Komoot.<\/p>\n\n\n\n<figure><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.komoot.de\/tour\/201344699\/embed?profile=1&amp;gallery=1\" width=\"100%\" height=\"580\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fr\u00fchsommer ist eine dankbare Zeit f\u00fcr die erste l\u00e4ngere Radtour. Mitte Juni ist es lange hell und die Temperaturen steigen auf angenehme Werte. Die Corona-Lockerungen machen \u00dcbernachtungen wieder m\u00f6glich. 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