{"id":2089,"date":"2020-09-04T22:30:30","date_gmt":"2020-09-04T20:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/?p=2089"},"modified":"2020-09-05T10:16:05","modified_gmt":"2020-09-05T08:16:05","slug":"sr20-16-campodolcino-ruggell-liechtenstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/archives\/2089","title":{"rendered":"SR20-16 Campodolcino &#8211; Ruggell (Liechtenstein)"},"content":{"rendered":"\n<p>Gr\u00fc\u00dfen am Berg hebt die Stimmung. In Italien in der Regel &#8222;Ciao&#8220;, seltener &#8222;Buon Giorno&#8220;, in Frankreich schlicht &#8222;Bonjour&#8220;, in der Schweiz &#8222;Servus&#8220;. Heute waren wieder viele Rennradler unterwegs. Am Spl\u00fcgenpass wird sicher regelm\u00e4\u00dfig gefahren. W\u00e4hrend des Giro d&#8217;Italia aber umso mehr. Es sind Fans und Unterst\u00fctzer unterwegs. Man gr\u00fc\u00dft sich und trifft sich auch mal in einer Kehre zu einer Verschnaufpause.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut gefr\u00fchst\u00fcckt kam ich bis zum Pass sehr gut hoch. Auch die steileren Passagen lie\u00dfen sich fahren. Ich denke, ich war gestern beim Klettern schon zu leergefahren. Als ich die Passstra\u00dfe hinter Chiavenna in Angriff nahm, war ich schon 75 Kilometer gefahren. Ein paar Kekse waren f\u00fcr die 1.000 H\u00f6henmeter dann wohl nicht ganz ausreichend. Zumindest ging mir die Bergtour heute deutlich leichter von den Beinen. Ich hatte mehr Kraft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image3-4-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2094\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image3-4-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image3-4-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image3-4-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image3-4-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image3-4-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Spl\u00fcgenpass (2.114 Meter) mit Blick in das schweizerische Graub\u00fcnden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image4-4-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2095\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image4-4-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image4-4-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image4-4-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image4-4-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image4-4-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Erstes Tor zur Zieleinfahrt des Giro d&#8217;Italia U23 vor Montesplugo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Verkehr auf der Passstra\u00dfe hielt sich in Grenzen. Man sah viele italienische und schweizer Autos, aber auch deutsche aus Stuttgart, Leonberg, Esslingen. In Montespluga, einem Ort unterhalb des Passes, war alles f\u00fcr die Zieleinfahrt der U23 vorbereitet. Ich genoss die Zieleinfahrt mit der Bandenwerbung, einiges Volk war versammelt, die Musik t\u00f6nte auch schon. Danach waren es noch gut 200 H\u00f6henmeter. Oben angekommen machte ich von zwei italienischen Rennradlern Fotos am Passschild. Eine Frau aus Minden machte eines von mir. Das Wetter war sch\u00f6n, Sonne pur und angesichts der H\u00f6he nat\u00fcrlich etwas Wind. Ich zog mein lang\u00e4rmliges Neon-Oberteil an und machte mich an die Abfahrt. Die Landschaft auf Schweizer Seite sieht v\u00f6llig anders aus. Bei den Ortschaften wie Spl\u00fcgen ist das klar, es ist auch ein anderes Land. Aber die engen dicht bewaldeten T\u00e4ler wie die Viamala haben einen ganz anderen Charakter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image2-4-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2093\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image2-4-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image2-4-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image2-4-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image2-4-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image2-4-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Passstra\u00dfe hinunter in das Schweizer Dorf und Namensgeber Spl\u00fcgen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image0-4-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2091\" srcset=\"https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image0-4-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image0-4-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image0-4-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image0-4-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/www.stefan-droessler.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/image0-4-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Enges Tal zwischen Spl\u00fcgen und Viamala<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich hatte urspr\u00fcnglich geplant, nur bis Chur zu fahren, ca. 77 Kilometer weit, da ja der Spl\u00fcgenpass Zeit und Kr\u00e4fte kostet. Gestern war mir das aber zu wenig. Wenn ich etwas mehr fahren w\u00fcrde, verteilten sich die Kilometer der restlichen Etappen bis Stuttgart besser. Au\u00dferdem geht es ja bergab. Also buchte ich im liechtensteinischen Ruggell am Rhein ein Zimmer in einem Landgasthof. Vor Chur hatte ich aber einen H\u00e4nger und \u00fcberlegte, die Buchung zu stornieren und in Chur zu bleiben. Es ging gerade wieder in den Berg, auf einer Kiespiste. Ich kam langsamer voran als gedacht, hatte erst 53 Kilometer Strecke gemacht und es war schon halbvier. Dann kam ich aber wieder ins Fahren hinein und beschloss, die geplante Tour zu fahren. Am Rhein gab es gute Radwege. Ich rastete an einer Radlertr\u00e4nke und a\u00df die letzten Kekse. Bald kam ich auf eine wahre Rennstrecke, den Alpen-Rhein-Radweg auf dem Rheindamm, gut asphaltiert. Ohne Mittagspause war ich etwas auf Reserve gefahren, aber die Muskeln waren noch locker. Viertelacht kam ich in meinem Quartier an, mit den letzten Sonnenstrahlen am Rhein.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: 129 Kilometer, 1329 Meter Aufstieg, 2058 Meter Abstieg. Der Spl\u00fcgenpass war ein besonderer H\u00f6hepunkt der Tour. Ich bin froh, dass das Wetter mitgespielt hat. Und die Viamala &#8211; einfach eine geniale Landschaft. <\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.komoot.de\/tour\/251802116\/embed?profile=1\" width=\"100%\" height=\"680\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fc\u00dfen am Berg hebt die Stimmung. In Italien in der Regel &#8222;Ciao&#8220;, seltener &#8222;Buon Giorno&#8220;, in Frankreich schlicht &#8222;Bonjour&#8220;, in der Schweiz &#8222;Servus&#8220;. Heute waren wieder viele Rennradler unterwegs. Am Spl\u00fcgenpass wird sicher regelm\u00e4\u00dfig gefahren. 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