Etappe 3: Dole-Chalon-sur-Saône

Mich hat ein Leserbrief erreicht. Ich habe mich bei der Etappenzählung vertan. Stimmt, ist korrigiert. Das passiert mir manchmal. Die Zählung dient ja im Grunde genommen der Orientierung, was man in welcher Reihenfolge gemacht hat, ein Datum würde auch genügen.

Heute verließen wir den Eurovelo 6 und schlugen uns querfeldein nach Cîteaux, dem Gründungskloster der Zisterzienser. Neben der Ausstellung gab es einen Speisesaal, den Reisende zum Vespern nutzen können. Man soll nur wieder putzen. Ganz praktisch zum verschnaufen.

Bald erreichten wir Beaune, wo wir kurz in das Hôtel Dieu hineinspionierten, aber uns die Drehtüren in den Hof sparten. Mich beeindruckte die satte grüne Landschaft mit dem Wein, der sich mit seinen langen Wurzeln das Wasser aus der Tiefe holt. Wir waren auf der Route des Grands Crus mit berühmten Lagen wie Volnay und Meursault. Ein Weingut nach dem anderen. Schön fand ich die Faßfabrik, die Tonnellerie.

6 Kilometer vor Chalon hatte ich kein Wasser mehr. Bei 34 Grad war heute etwas höherer Verbrauch. In Chalon ist alles für die Tour de France vorbereitet, Aufbauten für die Zieletappe. Wir flanierten durch die Altstadt und genossen den Sommer bei Pizza und Bier.

Ich mag es immer, wenn die Lampen in Hotels geputzt sind, um die Wäsche aufzuhängen

Der Reifen wurde vom heißen Asphalt runderneuert
Bauen
Rast in St. Georges sur Ninon
Dole
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